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Dry January 2025: Fitter, wohler, entspannter

Medien
Luftballons in der Luft

„Fitter, wohler und entspannter“ so beschreiben Teilnehmende ihre alkoholfreie Erfahrung. Die Hälfte will unbeschränkt so weitermachen. Bars verkaufen generell mehr alkoholfreie Getränke. Die Eventreihe Sober Nights - Better Vibes war ausgebucht, besonders beliebt: Der Dry Pub Crawl, der Besuch einer Brauerei alkoholfreien Biers und ein Input zu Sober Curious.

Am 31. Januar ist letzter Tag des Dry January, der grössten Gesundheitspräventionskampagne der Schweiz. Die Teilnehmenden, die Bars und die Gesundheits-Kampagne Dry January blicken auf einen erfolgreichen Monat zurück.

Beteiligte berichten: Mehr Harmonie in der Beziehung

Jill und ihr Mann trinken mittlerweile keinen Alkohol, sind weniger gereizt und dafür entspannter. Sie haben so zu mehr Harmonie in der Beziehung gefunden und keinen Streit mehr darüber, wer nach dem Ausgang nach Hause fährt. Das Beste ist, durch die zahlreichen alkoholfreien Alternativen müssen weder sie noch ihr Mann auf etwas verzichten.

… fitter, wohler, entspannter

Jill fühlte sich im Dry January rundum fitter, wohl, entspannter und konnte sogar Gewicht verlieren. Ein weiterer Vorteil ist die schönere Haut, wie die Hälfte der Antwortenden in der letztjährigen Kampagnenumfrage angaben. Und 70% der Beteiligten fanden es schon 2024 nicht schwer beim Dry January mitzumachen. Fitter fühlen sich 84% in der diesjährigen Umfrage, und vier von 10 (42%) haben mehr Sport gemacht. Eine Teilnehmerin meint, sie sei achtsamer mit sich selber umgegangen. Vier von fünf Personen schlafen besser und länger.

Einige Teilnehmende vermissen Alkohol in keiner Situation und brauchen ihn auch nicht im Alltag. „Ich habe alles normal weiter gemacht ohne Alkohol“ blickt ein Dry Jan auf seine Erfahrung zurück.

Auch das Umfeld reagiert positiv und unterstützend auf die Alkoholpause (97%).

Jede vierte Person (28%) möchte ihre Alkoholpause um einen Dry February verlängern und sogar die Hälfte will weitermachen, solange sie Lust hat.

Eine Teilnehmerin fasst es so zusammen: «Ich bin so froh, dass ich teilgenommen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so schnell eine Mindset-Änderung einstellt. Es war durchaus positiv. Ausgehen ohne Alkohol war vorher kaum möglich. Die Gesundheitsrisiken haben mir zu denken gegeben.»

Alkoholfreie Drinks ziehen an

„Der Alkoholkonsum sinkt und alkoholfreie Getränke sind eine gute Alternative,“ bestätigt Bartender Kenneth aus der Twentys Cocktailbar in Biel. Bars, die eine grosse Auswahl an alkoholfreien Bieren und Drinks haben, ziehen Kundinnen und Kunden an. Diese wissen genau, was sie wollen, nämlich gute ausgefallene Drinks und eine breitere Auswahl. Viele Bars und Restaurants, wie das Kapitol in Bern und das Gleis in Zürich sind bereits auf den alkoholfreien Zug gesprungen und bieten gerade im Januar spezielle Dry January-Getränkekarten an. „Viele Menschen wünschten sich einen alkoholfreien Ausgang, bei dem sie keinen sozialen Druck verspürten, Alkohol konsumieren zu müssen. In solchen Bars wäre der Verzicht auf Alkohol akzeptiert und selbstverständlich,» wissen Barkeeperinnen Zora und Allison aus dem Turbo Lama in Bern.

Ausprobieren und Kurse als Tipps für alkohollastige Bars

Viele Bars in der Schweiz bieten noch keine oder wenige alkoholfreien Drinks an. Kenneth und Zora empfehlen, das alkoholfreie Angebot an Bier, Wein und Drinks zu vergrössern. Bei den Drinks gilt: kreativ werden und ausprobieren oder einen Kurs belegen.

Erfolgsprogramm: Sober Nights - Better Vibes

Neben einigen Schweizer Gemeinden ist Suchtprävention Liechtenstein erstmals eine Partnerschaft mit dem Dry January eingegangen. Besonders beliebt im Januar 2025 war das Programm Sober Nights – Better Vibes. In Lausanne, Aarau, Biel und Zürich organisierte der Dry January jeweils am Donnerstag den Besuch einer Brauerei mit alkoholfreiem Bier, den Dry Pub Crawl (alkoholfreie Bartour), die Lesung in Bewegung und den Input von Nationalrätin und Influencerin Anna Rosenwasser. Ebenso erfolgreich waren die Kinovorführungen des Films “The Outrun”, in Liechtenstein und Schaffhausen sowie zum Auftakt in Lausanne und Bern. The Outrun zeigt das Leben der jungen Rona. Nachdem sie in London wegen des Alkohols ein Leben am Rande des Abgrunds geführt hatte und frisch aus der Reha entlassen wurde, kehrt sie auf die schottischen Orkney-Inseln zurück.

Die Events waren im Handumdrehen ausgebucht: Wegen des Andrangs musste das Kampagnenteam sogar eine zweite, zusätzliche Führung über das Brauen alkoholfreien Biers in der Brauerei La Nébuleuse anhängen. Die Abende waren voller guter Laune und ausgelassener Stimmung. Ein klarer Beweis: Spass und Genuss brauchen keinen Alkohol.

Dry January

Dry January Schweiz ist eine gemeinnützige Kampagne, die Menschen dazu ermutigt und begleitet, im Januar eine Alkoholpause einzulegen.
Das Blaues Kreuz Schweiz (Projektleitung), GREA (Groupement romand d‘études des addictions), Fachverband Sucht und Sucht Schweiz tragen die Gesundheitskampagne, die das Bundesamt für Gesundheit BAG unterstützt.
Gründerin des Dry January war 2013 die britische Organisation Alcohol Chance UK (ACUK). Inzwischen hat sich der Dry January als Alkohol-Präventionskampagne in zahlreichen Ländern etabliert.

 

Auskunft:

Luna Hannappel, Projektleiterin Dry January Schweiz, 076 720 12 79
Für die Romandie: Celestine Perissinotto, Projektleiterin Dry January Romandie, c.perissinotto@grea.ch
Martin Bienlein, Mediensprecher Blaues Kreuz, 079 228 96 04

luna.hannappel…

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